Das Portal                               für die                                          Basismedizin,

 

Systemmedizin 

und 

Sozialpathologie 

                       

 

       Dr. med. Dipl. stom. Karsten Reinhardt 

        Während meiner Ausbildung befasste ich mich mit den biologischen und psychischen Eigenheiten des Menschen, studierte Medizin und Zahnmedizin und arbeitete als Facharzt für Kieferchirurgie und Facharzt für Allgemeinmedizin. Wohlweislich kehrte ich der Universität den Rücken und widmete mich in einer kleinstädtischen Hausarztpraxis (Aken/Elbe) über den direkten, unverfälschten Kontakt zum Patienten den Grundfragen der Medizin: körperliche und seelische Krankheitsdispositionen sowie die Gegebenheiten beim Übergang von der Gesundheit zur Krankheit. Im Ergebnis von Forschung (25 Jahre prospektive Studie) und Erfahrung (50 Jahre Medizin) konnte ich über die Stufen der eigens entworfenen Systemmedizin, der Entwicklung der Funktionspsychologie und die Beschreibungen von sozialpathologischen Einflüssen auf Mensch und Menschheit endlich die Basismedizin inaugurieren.

                      Mit dem Vorteil, in einer kombinierten Hausarzt-Zahnarzt-Praxis breit aufgestellt zu sein, war es mir möglich, nicht nur das Diagnosesystem für eben diese erwähnte Basismedizin zu transformieren, sondern parallel dazu auch die therapeutischen Optionen zu erweitern.
   
              So flossen wissenschaftliche Daten nicht aus den üblichen Studierstuben in die Forschung ein, sondern vom „Puls des Geschehens“. Eine weltweit einzigartige prospektive Langzeitstudie von 25 Jahren über genetische Bioprädiktoren führte mich unter anderem zum Konzept der Frühintervention, dem „Niemandsland“ der Schulmedizin.


 
         

DIE ANDERE SPEZIALISIERUNG

 

Die Spezialisierung an sich erschien bisher als der Königsweg, um technisches Know-how und das Wissen aus der Forschung optimal zu generieren. Die Nachteile dieses Trends für die menschliche Gesellschaft sind bekannt. Sie wurden durch die Umweltproblematik überdeutlich. Man ließ die Ganzheit außer Acht.

 

Ähnlich ist das in der Medizin. Obwohl 80 bis 90 % der medizinischen Betreuung ambulant erfolgt – an der Basis – fand eine derartige einseitige Spezialisierung auch in der Medizin statt. Um das Leid von schwer kranken Patienten zu mildern, war das zunächst sinnvoll. Das Naheliegende zuungunsten des Ganzen. Jetzt ist es an der Zeit, sich wieder den Grundlagen der Medizin zuzuwenden. Denn die Krankheit in ihrem Verlauf auszubremsen oder sie gar zu vermeiden, erscheint sicher jedem als das wichtigste Ziel in der Medizin.

 

Wir sind den Schritt vorausgegangen, den es braucht, um dieses Vorhaben auf dem inzwischen entstandenen wissenschaftlichen Niveau voranzutreiben.